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Kulturinitiative e.V.

Meeting in Bruchsal

Eine Videoausstellung zum Thema des Meetings

Das Wirkliche intensive leben

Klicken Sie auf das Bild, um zum Video zu kommen

Dieses Video entstand aus einer Arbeit von Studenten aus Italien und Portugal, die sich mit dem Thema der Beziehung zur Wirklichkeit auseinandergesetzt haben und daraus eine Ausstellung für das Meeting 2020 machen wollten. Angesichts der Herausforderung, dass wegen der Pandemie eine klassische Ausstellung nur wenige Menschen erreicht hätte, haben sie daraus dieses Video gemacht. Es speist sich aus den Herausforderungen, die sie in der Beschäftigung mit dem 10. Kapitel des Buchs Der religiöse Sinn von Luigi Giussani und dem Buch Das Erwachen des Menschlichen von Julián Carrón wahrgenommen haben. (Martin Groos)

 

Einladung zur Teilnahme an einigen Treffen des Meeting

 

Unbenannt 2

 Link zum Meeting in Italien

“DES STAUNENS BERAUBT, BLEIBEN WIR DEM ERHABENEN GEGENÜBER TAUB“

Kulturinitiative e.V. präsentiert Teile des Meeting für die Freundschaft zwischen den Völkern | XLI Edition, das in Rimini Corona-bedingt online übertragen wurde.

3. September  2020 | 20 Uhr in Pfarrsaal St. Paul / Bruchsal / Hagelkreuz 11 Wir beginnen mit der Eröffnungsveranstaltung des Meetings, bei der im Dialog (s.u.) das Thema vertieft wird.

Der einführende Film lässt den Eindruck dessen erahnen, was mit Staunen gemeint sein kann.

20 Uhr   Einführung durch eine Videoausstellung zum Thema: Das Wirkliche leben

20:30 Uhr  Begegnung zwischen Professor Joseph Weiler und Bernhard Scholz

Joseph H H Weiler The State of the Union 2013

Übertragung der Begegnung zwischen Professor Joseph Weiler, Universitätsprofessor an der New York University Law School und Senior Fellow am Center for European studies in Harvard und Bernhard Scholz, Vorsitzender, Stiftung Meeting für die Freundschaft zwischen den Völkern.

Der Titel des diesjährigen Meetings “Des Staunens beraubt, bleiben wir dem Erhabenen gegenüber taub” ist ein Satz des jüdischen Philosophen Abraham Joshua Heschel (Warschau 1907 – New York 1972). Er lädt uns ein, die Wirklichkeit mit einem Staunen zu betrachten, das uns öffnet für die Suche nach dem Erhabenen, nach der Bedeutung der Dinge, nach dem Sinn des Lebens. Gerade in diesem Augenblick, der für so viele Menschen “des Staunens beraubt” ist, möchten wir dieser Einladung folgen und uns von Professor Joseph Weiler begleiten lassen, der bereits mehrere Ausgaben des Meetings bereichert hat mit seinen Überlegungen zu den Themen Gerechtigkeit und Freiheit, mit seinen Deutungen der Bibel und seinen vertiefenden Ausführungen über das Judentum.

Es ist beeindruckend, wie Professor Weiler, ein weltbekannter Verfassungsrechtler und überzeugter Jude obiges Zitat interpretiert und welch unterschiedliche Akzentuierungen sich auftun im anschließenden Dialog mit Bernhard Scholz.

Anschließend:

Dialog und Austausch über das Gesehene bei einem Glas Wein / Saft vor Ort. Eine Hilfestellung, diese Fragen zu persönlicheren werden zu lassen.

!!!!!! Aufgrund Corona bitten wir um Anmeldung unter:!!!!!

oder 07251/82895

Das weitere Programm wird im Laufe des Jahres hier auf der Homepage www.die-kulturinitiative.de .

Hubert Keßler Kulturinitiative e.V.

 

 

 

Nachprimiz in der Hofkirche mit Pater Riccardo

Am 16.7 durften wir in der Hofkirche die Nachprimiz von Pater Riccardo Aletti gemeinsam mit Pater Gianluca Carlin und weiteren Freunden feiern. Pater Riccardo wurde am Freitag, den 19. Juni 2020, um 16.00 Uhr im Kölner Dom von S.Em. Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, geweiht.

„Für eine Primiz läuft man sich die Sohlen eines Paares Schuhe“ ab, sagten zwei ältere Damen, die dabei waren. Überraschend viele Freunde aus Bruchsal und Umgebung haben diese alte Erfahrung aufgenommen. Mit einem herrlichen Fest im Freien klang der Abend aus.

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Oben: Mercedes Martinez  begleitete als Sopranistin den Gottesdienst.

 Link zur Galerie (Fotos: Annette Göring)

 

In seinem Grußwort griff Hubert Keßler Predigtausschnitte von Kardinal Wölki auf:

„Das Herz Gottes“ –so der Heilige Papst Johannes Paul II. –„hat sich uns vollkommen offenbart im Herzen Christi, des guten Hirten. Und das Herz Christi hat auch heute Mitleid mit der Menge und gibt das Brot der Wahrheit, das Brot der Liebe und des Lebens (vgl. Mk 6,30ff.), und es wünscht in anderen Herzen zu schlagen –in denen der Priester“.

Das ist in deiner Weihe, Riccardo, am 19 Juni in Köln geschehen.

Diese Worte aufnehmend danken wir dir sehr, und natürlich auch Pater Gianluca, der dich begleitet, dass ihr hier her gekommen seid, um uns teilhaben zu lassen an diesem Herzen.

Für mich war und ist das Ja, das Menschen vor Gott sprechen und der Ruf des Priesters zu Beginn der Weihe: „Hier bin ich!“ oder „Ich bin bereit!“ immer mit einem Schauer verbunden gewesen. Für dieses Ja danke ich und wir dir und bitte im Anschluss um deinen Segen für mich und alle Freunde und Bekannte hier und auch für diejenigen, die gerne noch gekommen wären, aber nicht kommen konnten.

Eine im wahrsten Sinne erhebende Erfahrung.

 

Dem Menschlichen auf der Spur

                      Ausstellung im Schloss in Bruchsal

                 Link zur Seite des Künstlers Andreas Kuhnlein

 Ausstellung Spuren des Menschseins Aufbau Andreas Kuhnlein 036  AugenblickEsche

Der Künstler Andreas Kuhnlein                                   Titel: Augenblicke - Esche

Das bayerische Fernsehen hat kürzlich in seiner Reihe "Coronatagebuch" einen Beitrag des Künstlers Andreas Kuhnlein gesendet. Ein Beitrag, in dem implizit auch ein Zugang zu seiner Kunst liegt.

Link bayerisches Fernsehen

Einführung  Hubert  Keßler

Wer seine Ausstellungsorte und die Vielzahl der Ausstellung betrachtet, sieht, dass hier im Schloss in Bruchsal ein weltweit anerkannter Künstler gastiert. Als ich ihm das erste Mal begegnete über einen gemeinsamen Freund, war das für mich der Anlass, mir einige seiner Bücher zu bestellen und ihn nach Bruchsal einzuladen.

In einem der Kataloge heißt es, „wenn Goethe von sich sagt, er sei Weimarianer und Weltbürger, so können wir von A. Kuhnlein sagen, er ist Unterwössianer und Weltbürger. Er ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man in der so genannten Provinz (…) so ganz  du gar unprovinziell sein kann. …Wir sehen ihn an der Universität Luoyang in China lehren, in Kanada ausstellen und in Südkorea. Wir sehen ihn auf  einem Empfang in Denver, USA…..“[i]

In seiner „Konferenz der Tiere“ bietet er für Jugendliche und Schulklassen eine andere Art des Zuganges zu Themen seiner Kunst an.

In einer Ausstellung in der Psychiatrischen Klinik der LMU 2003 hilft er Patienten, sich selbst mehr wahrzunehmen. „Da ist ein Mensch wie ich, mit seinen Wunden und Narben. Seine Würde hat er aber nicht verloren. Ich mag ihn sehr“ sagte ein Patient (A) angesichts einer Figur. In seinr Ausstellung KIK = Kuhnlein im Knast = Kunst im Knast sagt ein Strafgefangener: „Ich war in Rom. Da war eine Figur von Michelangelo. So was Schönes, Tolles, Glattes. Superstark! So möchte ich sein. So wie Kuhnleins Skulpturen möchte ich nicht sein! Natürlich weiß ich aber, so bin ich!“ (Gefangener A)

Seine aus Holz gesägten Skulpturen ermöglichen einen Zugang zur Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. „Er schaut durch die Oberfläche hindurch, die Fassade, die Maske und die Rolle, und heraus kommen zwei extreme Pole unseres Seins: unsere Verletzlichkeit und zugleich die latent vorhandene Bereitschaft, andere zu verletzen.“[ii]

Angesichts von Corona haben nicht wenige ihre Komfortzone verlassen und in den aktuell geschehenden gewalttätigen Aktionen findet sich vieles von dem in dieser Kunst Ausgedrückten wieder.

[i] Andreas Kuhnlein – Berührt

Ausstellung der Galerie Bezirk Oberbayern

[ii] Gerd Holzheimer, ebd.

 Kuhnleinvideoinstallation

  Klick hier:

Anbei eine vom Künstler angefertigte Installation zur "Coronazeit".

Ausstellung 16. Juni 2020 bis 30. August im Schloss in Bruchsal

 

 

Alles wirkliche Leben ist Begegnung

                                                                                                       (Martin Buber)

(Diesen Titel haben wir dem Rheinmeetings 6-8. März 2020 entliehen, auf das wir an dieser Stelle gerne hinweisen)

... die Begegnung mit zwei Zeugen der Vergangenheit,
die wieder Bedeutsamkeit für die Gegenwart gewinnen:

        Verschoben auf ???

Franz Jägerstätter & Jeanne d´Arc
   

Einführung

Zwei Zeugen, die Ihrer Sendung treu blieben, durchaus durch persönlichen Zweifel hindurch. Jeanne d´Arc widerrief ihr Zurückweichen gegenüber der englischen Inquisition. Franz Jägerstätter fand im Gefängnis den Mut, als er vom Lebenszeugnis von Pater Rheinisch gehört hatte. Beide nahmen den Tod in Kauf und wurden darum zu Vorbildern für das heutige Leben. Jägerstätter gewinnt an Bedeutung angesichts rechtslastiger und falsch verstandenen nationalistischer Tendenzen. Jeanne d´Arc als die Frau in der Kirche, die damals selbst gegenüber kirchlichen Hierarchien ihren Glauben bewahrte.

Orgelkino 27.März 2020 um 20:00 Uhr in der Stadtkirche Bruchsal

Ein Verborgenes Leben



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