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Medical Detetctives live: Kripo versus Grabtuch

Medical Detetctives live: Kripo versus Grabtuch- Forensische Analyse ddes Turiner Grabtuches

Vorträge von Kriminaldirektor Andreas Stenger, Leiter des Kriminaltechnischen Institutes (KTI) des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg in Bruchsal im Rahmen der Vorbereitung zur Turiner Grabtuchausstellung.

 

Freitag, den 8.12.2017 um 19 Uhr.

Nachdem sich Andreas Stenger mit Schülerinnen und Schüler des JKG, einer Schulklasse der Fachschule für Sozialpädagogik St. Maria und 2 Kommissaranwärterklassen des Institutsbereich Ausbildung Bruchsal am Vormittag getroffen haben wird, wird er sich abends der Öffentlichkeit stellen. In Kooperation mit der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg, Institutsbereich Ausbildung Bruchsal konnte er für diese Vorträge in Bruchsal gewonnen werden.

Es war sein Institut, das sich beim Mord der 19-jährigen Studentin in Freiburg Stück für Stück die am Tatort abgesägte Brombeerhecke vornahmen. Sie fanden ein Haar und konnten den Mörder fassen. Herr Stenger ist seit 1980 Kriminalist. Damals galt die Bestimmung der Blutgruppe als wichtiges Identifikationsmerkmal passend für Millionen mögliche Täter. Heute kann man aus winzigsten Spuren die DNA herauslesen, diese kopieren und einem einzigen Menschen zweifelsfrei zuordnen. „Damit können wir heute Taten klären, für die es früher keinen Ermittlungsansatz gab, sagte Stenger in einem Interview. Das gilt auch für längst zu den Akten gelegte Fälle aus der Vergangenheit.

Damit stehen wir vor der Frage: Kann dies auch bedeutsam sein für das seit der Radiocarbonmethode scheinbar längst zu den Akten gelegte Turiner Grabtuch?

Kann ein Forensiker Licht in das Dunkel der Frage bringen, wer der Mann auf dem Tuch ist? Kann er durch die Aufnahme einer Spurensuche nach DNA Klarheit verschaffen, schließlich fand man mitochondriale-DNA auf dem Grabtuch?

Die Forensiker der Polizei arbeiten auch heute in vielen Bereichen, die in der Grabtuchforschung bedeutsam sind und welche die Polizei bei der Tatortsicherung ausübt. Ein jeder kennt das von dem Tatort von Sonntag Abend. Blut und Sekretspuren, Pollen und anderes helfen zur Aufklärung eines Verbrechens.

Das ist alles auch auf dem Tuch zu finden. Können solche Untersuchungen den Streit um die Echtheit lichten und eventuell auch etwas über den Tathergang von damals sagen? Zumindest trugen auch diese Untersuchungen schon einmal dazu bei, die Datierungsfestlegung auf das Mittelalter wieder zu öffnen.

Der Eintritt ist frei, Spenden zur Finanzierung willkommen.

Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V. Bruchsal

www.die-Kulturinitiative.de

 

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