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Dem Menschlichen auf der Spur

                      Ausstellung im Schloss in Bruchsal

                 Link zur Seite des Künstlers Andreas Kuhnlein

 Ausstellung Spuren des Menschseins Aufbau Andreas Kuhnlein 036  AugenblickEsche

Der Künstler Andreas Kuhnlein                                   Titel: Augenblicke - Esche

Das bayerische Fernsehen hat kürzlich in seiner Reihe "Coronatagebuch" einen Beitrag des Künstlers Andreas Kuhnlein gesendet. Ein Beitrag, in dem implizit auch ein Zugang zu seiner Kunst liegt.

Link bayerisches Fernsehen

Einführung  Hubert  Keßler

Wer seine Ausstellungsorte und die Vielzahl der Ausstellung betrachtet, sieht, dass hier im Schloss in Bruchsal ein weltweit anerkannter Künstler gastiert. Als ich ihm das erste Mal begegnete über einen gemeinsamen Freund, war das für mich der Anlass, mir einige seiner Bücher zu bestellen und ihn nach Bruchsal einzuladen.

In einem der Kataloge heißt es, „wenn Goethe von sich sagt, er sei Weimarianer und Weltbürger, so können wir von A. Kuhnlein sagen, er ist Unterwössianer und Weltbürger. Er ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man in der so genannten Provinz (…) so ganz  du gar unprovinziell sein kann. …Wir sehen ihn an der Universität Luoyang in China lehren, in Kanada ausstellen und in Südkorea. Wir sehen ihn auf  einem Empfang in Denver, USA…..“[i]

In seiner „Konferenz der Tiere“ bietet er für Jugendliche und Schulklassen eine andere Art des Zuganges zu Themen seiner Kunst an.

In einer Ausstellung in der Psychiatrischen Klinik der LMU 2003 hilft er Patienten, sich selbst mehr wahrzunehmen. „Da ist ein Mensch wie ich, mit seinen Wunden und Narben. Seine Würde hat er aber nicht verloren. Ich mag ihn sehr“ sagte ein Patient (A) angesichts einer Figur. In seinr Ausstellung KIK = Kuhnlein im Knast = Kunst im Knast sagt ein Strafgefangener: „Ich war in Rom. Da war eine Figur von Michelangelo. So was Schönes, Tolles, Glattes. Superstark! So möchte ich sein. So wie Kuhnleins Skulpturen möchte ich nicht sein! Natürlich weiß ich aber, so bin ich!“ (Gefangener A)

Seine aus Holz gesägten Skulpturen ermöglichen einen Zugang zur Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Menschen. „Er schaut durch die Oberfläche hindurch, die Fassade, die Maske und die Rolle, und heraus kommen zwei extreme Pole unseres Seins: unsere Verletzlichkeit und zugleich die latent vorhandene Bereitschaft, andere zu verletzen.“[ii]

Angesichts von Corona haben nicht wenige ihre Komfortzone verlassen und in den aktuell geschehenden gewalttätigen Aktionen findet sich vieles von dem in dieser Kunst Ausgedrückten wieder.

[i] Andreas Kuhnlein – Berührt

Ausstellung der Galerie Bezirk Oberbayern

[ii] Gerd Holzheimer, ebd.

 Kuhnleinvideoinstallation

  Klick hier:

Anbei eine vom Künstler angefertigte Installation zur "Coronazeit".

Ausstellung 16. Juni 2020 bis 30. August im Schloss in Bruchsal

 

 

Alles wirkliche Leben ist Begegnung

                                                                                                       (Martin Buber)

(Diesen Titel haben wir dem Rheinmeetings 6-8. März 2020 entliehen, auf das wir an dieser Stelle gerne hinweisen)

... die Begegnung mit zwei Zeugen der Vergangenheit,
die wieder Bedeutsamkeit für die Gegenwart gewinnen:

        Verschoben auf ???

Franz Jägerstätter & Jeanne d´Arc
   

Einführung

Zwei Zeugen, die Ihrer Sendung treu blieben, durchaus durch persönlichen Zweifel hindurch. Jeanne d´Arc widerrief ihr Zurückweichen gegenüber der englischen Inquisition. Franz Jägerstätter fand im Gefängnis den Mut, als er vom Lebenszeugnis von Pater Rheinisch gehört hatte. Beide nahmen den Tod in Kauf und wurden darum zu Vorbildern für das heutige Leben. Jägerstätter gewinnt an Bedeutung angesichts rechtslastiger und falsch verstandenen nationalistischer Tendenzen. Jeanne d´Arc als die Frau in der Kirche, die damals selbst gegenüber kirchlichen Hierarchien ihren Glauben bewahrte.

Orgelkino 27.März 2020 um 20:00 Uhr in der Stadtkirche Bruchsal

Ein Verborgenes Leben



Sammeln für Damaskus

Sammeln für Kinder in Damaskus

 

     

Damaskus, die Hauptstadt Syriens, ist überfüllt mit Hilfsbedürftigen, die Lebensmittel sind überteuert, die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch, und die Kriminalität steigt.

Die Situation vieler Kinder in Damaskus ist dramatisch. Viele von ihnen sind traumatisiert und leiden unter posttraumatischen Stressstörungen wie Bettnässe, Sprachverlust, unkontrollierbaren Ausbrüche von Aggression, Angstzuständen. Die schulischen und beruflichen Perspektiven der Jugend sind oft katastrophal, gerade bei den ärmeren Gesellschaftsschichten. Aufgrund dieser Situation drohen viele in Drogen und Kriminalität abzurutschen.

The Franciscan Music Center

   

Ein Lichtblick für Kinder

Gerade bei dieser Situation will das Musikzentrum der Franziskaner ansetzen, welches sie in ihrem Kloster in Damaskus Al-Tabbaleh eingerichtet haben. Al-Tabbaleh ist eines der ärmsten und am dichtesten besiedelten Viertel von Damaskus. Das „Franciscan Music Cen-ter“ für Kinder wurde Anfang 2018 von Pater Raimondo in Zusammenarbeit mit Pierre Haddad, Klavierspieler und Direktor des „Harmony Center for Music Education“ in Damaskus gegründet. Es besteht derzeit aus zwei Musikräumen sowie einem Raum für das Sekretariat, in dem auch alle Musikinstrumente aufbewahrt werden. Dort werden 38 Kinder unterrichtet, und über doppelt so viele würden gerne am Musikunterricht teilnehmen. Die Musik und die einigermaßen behütete Atmosphäre der Schule hilft den Kindern, zumindest ein bisschen ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, gibt ihnen einen Ort der Ruhe, der Sicherheit und des Angenommenseins. Außerdem ist der Musikunterricht eine Alternative zur Straße und zur traurigen Situation zuhause.

Mit unserer Spende unterstützen wir die Anschaffung von Musikinstrumenten für eine zweite Musikklasse.

Pater Ibrahim, der verantwortliche Leiter der Franziskaner in Syrien, schreibt in seiner Begründung. „Richte mein Haus wieder auf, siehst du nicht, dass es zusammenbricht?“. Dieser Satz ist das Motto unserer Mission, gestern, heute und morgen. Wir versuchen mit aller Kraft, uns weiterhin für diesen „Wiederaufbau“ auf allen Ebenen einzusetzen, insbesondere den „Wiederaufbau“ des Menschen und der Familien.  (Pater Ibrahim)

Die Seelsorgeeinheit Bruchsal und Kulturinitiative Bruchsal kooperieren bei diesem   Projekt mit dem JKG.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen zu einem gemeinsamen Stehempfang zu Kaffee & Kuchen sowie Punsch.

Wer weitere Informationen über das Projekt wünscht, findet diese unten in den angehängten PDF - oder unter

https://www.supportinternational.de/

Support International e.V.

Eugen-Papst-Straße 10

81247 München

Email:

Wer direkt spenden will und eine Spendenquittung erhalten möchte:

SPENDENKONTO:

Support International e.V.
Volksbank Freiburg
IBAN: DE32680900000003502511
BIC: GENODE61FR1

Hubert Keßler

 

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Zusammenhalt im Pluralismus - Ausstellung - Bis an die Grenzen der Erde

 Öffentliche Tagung und Fortbildung unter dem Thema:

Zusammenhalt im Pluralismus - Facetten einer Kultur der Begegnung

07.06.2019 im Justus-Knecht-Gymnasium

Einführung

 

 

I) Professor Dr. Dres. h. c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a. D., Seniorprofessor distinctus

     „Voraussetzungen und Ziele der Freiheit – zu den Bedingungen eines selbstbestimmten, verantwortlichen Lebens“.

II) Prof.essa Lorenza Violini,

     Grundrechte als Instrument oder Bedrohung des Zusammenhalts?

    -Verändern sich Grundrechte im europäischen und multikulturellen Kontext

III) Prof. Dr. Markus Vogt
„Zusammenhalt durch Gleichheit? Reflexionen zum Verhältnis von Gerechtigkeit, Gleichheit und Pluralismus.“





 



Zusammenhalt im Pluralismus - Facetten einer Kultur der Begegnung- Die Antwort des Christentums

Interaktive Homepage zur Ausstellung

 

Vorträge im Rahmen der Ausstellung

 

 

 





Ausstellung Stadtkirche Bruchsal 31.3 - 30.7.

Eintritt frei - außerhalb der Gottesdienstzeiten

Für die Schulen - Interaktive Homepage zur Ausstellung

 



 

 

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