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Ausstellung Jubiläum der Barmherzigkeit

 Ausstellung: Tore zur Barmherzigkeit, die sich öffnen

Immer wieder im Leben öffnen sich, auch unerwartet, Türen zum Leben. In dem Film „Andrej Rubljev“ lässt Tarkovskij eine seiner Gestalten sagen:

«Du kennst sicher das Gefühl: du kommst in einer Sache nicht mehr voran. Du bist erschöpft und kannst nicht mehr. Und auf einmal trifft dich ein Blick von jemandem aus der Menge, ein menschlicher Blick. Und es ist, als hättest du dich einem verborgenen Göttlichen genähert. Und alles wird auf einmal einfacher.» Das christliche Ereignis erscheint und offenbart sich in der Begegnung mit einem unauffälligen, durchlässigen und scheinbar unbeständigen Gesicht, das man in der Menge erblickt. Ein Gesicht wie die übrigen und doch so ganz anders. Denn wenn man ihm begegnet, scheint alles einfacher zu werden. Du siehst es nur einen Augenblick, und wenn du weitergehst, bleibst du in deinem Inneren von diesem Blick getroffen, so als würdest du sagen:

«Das Gesicht würde ich gerne wiedersehen!».

Dieser „Überraschung des Lebens“ schließt sich die Ausstellung zum Heiligen Jahr in der Kirche ULF an. Türen der Barmherzigkeit können Personen sein, Erzählungen in Literatur, Film und ganz konkrete Werke, wie sie vor Ort durch Caritas und Diakonie verwirklicht werden. Nicht zu letzt ein jeder, der durch solch ein Tor eingetreten ist und dadurch zur Tür für andere wird. Diese Hoffnung haben wir mit dieser Ausstellung. Die Ausstellung wird sukzessive über das Jahr ergänzt.

Hubert Keßler

Theologisches zum Jahr der Barmherzigkeit

Personen und Heilige der Barmherzigkeit Werke der Barmherzigkeit Barmherzigkeit in der Literatur Schulisches zur Barmherzigkeit
Die Heiligen Jahre - Bedeutung und Geschichte Der Heilige Vinzenz

Caravaggio

Peguy - Das Gebet der Kinder Der verlorene Sohn - heute
Der Ablass Das Ehepaar Martins

Caritas -Du gehörst dazu

Peguy - Das Geheimnis des Gerichts  

Abt Lepori:

Wir fehlen Gott

Schwester Faustina Caritas - Ich teile mit dir Dostojewskij - Das Zwiebelchen  
Alles beginnt mit einer Begegnung Heiliger Martin - Martinusweg Caritas - Ich höre dir zu Gertrud von Le Fort - eine Novelle  

Christenverfolgung

Vergebung

Pater Pio Caritas - Ich rede gut über dich Dorothy Day - unkonventionell gelebte Barmherzigkeit  
  Madeleine Delbrèl Caritas - Ich gehe ein Stück mit dir

 Etty Hillesum - Das denkende Herz

 
   Franziska Sibylla Augusta von Sachsen-Lauenburg Caritas - Ich besuche dich Esther Maria Magnis - Gott braucht dich nicht  
   Mutter Teresa - Ankündigung der Heiligsprechung Caritas - Ich bete für dich    
         
         

 

 

2013 Zeugen einer Gegenwart

Einleitung Aus einer Heiligenbiographie
Martyrium Inhaltsverzeichnis
Erläuterungen zur Ausstellung Arbeitsmöglichkeit Schulen Info Lehrkraft
Zeugen Europa  

Der Heilige ist ein Mensch
Es gibt eine Bedeutung des Wortes Heiligkeit, bei der man sich etwas  Außergewöhnliches vorstellt,   und die in einem Heiligenschein zum Ausdruck kommt. Und doch ist Heiligsein kein Metier für wenige und der Heilige ist kein Museumsstück. Zu jeder Zeit wurde die Heiligkeit als eigentlicher Stoff des christlichen Lebens verstanden.                                                                                                   
Trotz der Einseitigkeit bestimmter Bilder bleibt eine im Grunde sehr klare Vorstellung: der Heilige ist kein Supermensch, der Heilige ist ein wahrer Mensch. Der Heilige ist ein wahrer Mensch, weil er Gott angehört und damit dem Ideal, für das sein Herz geschaffen wurde und aus dem seine Bestimmung besteht.

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März 2014 Rheinmeeting Die Benediktiner

«Mit unseren Händen, aber mit Deiner Kraft» Die Werke in der monastischen Tradition der Benediktiner Herausgeber: Mönche des Benediktinerklosters St. Peter und Paul, Cascinazza (Mailand), in Zusammenarbeit mit der „Stiftung für die Subsidiarität“

„Die Sehnsucht erregt Staunen. Das Staunen drängt zum Arbeiten, und die Arbeit richtet uns wieder auf.“ In Bruchsal eine Kooperation mit Caritas Bruchsal, Kloster Münsterschwarzach und Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Odenheim.

 

Eine der schönsten Einführungen in die Bedeutung der Benediktiner ist die Rede des Heiligen Vaters Benedikt XVI in Frankreich im "College des Bernardins" :

Wir dokumentieren hier die ersten Zeilen der Rede und verlinken auf die Seite des Vatikans.

Heute Abend möchte ich zu Ihnen über die Ursprünge der abendländischen Theologie und die Wurzeln der europäischen Kultur sprechen. Eingangs habe ich erwähnt, dass wir uns an einem emblematischen Ort befinden. Er ist an die Mönchskultur gebunden. Junge Mönche haben hier gelebt, um ihre Berufung tiefer verstehen und ihren Auftrag besser leben zu lernen. Dies ist ein Ort, der mit der Kultur des Mönchtums zu tun hat. Geht uns das heute noch etwas an, oder begegnen wir dabei bloß einer vergangenen Welt? Um darauf antworten zu können, müssen wir uns einen Augenblick auf das Wesen des abendländischen Mönchtums selbst besinnen. Worum ging es da? Von der Wirkungsgeschichte des Mönchtums her können wir sagen, dass im großen Kulturbruch der Völkerwanderung und der sich bildenden neuen staatlichen Ordnungen die Mönchsklöster der Ort waren, an dem die Schätze der alten Kultur überlebten und zugleich von ihnen her eine neue Kultur langsam geformt wurde. Aber wie ging das zu? Was hat die Menschen bewegt, die sich an diesen Orten zusammenfanden? Was wollten sie? Wie haben sie gelebt?

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2004 - 2006 - 2012 Weiße Rose - Gesichter einer Freundschaft

Dr. Hildegard Hamm-Brücher:“ Die Ausstellung gehört zum Besten, was es auf dem Gebiet weit und breit gibt.“ (6. Mai 2006) - Die Weiße Rose, ein Netz von Freunden, keine Organisation.

Wege der Ausstellung - Freiburg, Bruchsal, Köln, Bremen, Rimini, ......

 

 

Eröffnungsrede bei der Bereitschaftspolizei in Bruchsal

 

Andrej Dmitrijewitsch Sacharow, Dissident und Friedensnobelpreisträger und zugleich Vater der sowjetischen Wasserstoffbombe, bekannt für seinen mutigen Einsatz für die Menschenrechte, war bei einem Bankett mit folgender Bemerkung eines leitenden Offiziers seins Projektes konfrontiert: „Die Aufgabe der Gelehrten sei es, die Waffen zu verbessern, für ihre Anwendung reiche jedoch ihr Verstand nicht aus.“ Darauf kommentierte Sacharow:

„Kein Mensch darf seinen Teil der Verantwortung für eine Sache, von der die Existenz der Menschheit abhänge, zurückweisen“.[1]

Diese Aussage gilt für du vor ein jedem Menschen, zumal sich in diesem die Menschheit inkarniert. Nicht nur aus Verantwortung vor anderen, sondern besonders um seiner selbst wegen. Das verdeutlicht, der damalige Kardinal Joseph Ratzinger in einem Vortrag 1992 bei der Aufnahme in die französischen Akademie der Wissenschaften:

„Die Leugnung des sittlichen Prinzips, die Leugnung jenes allen Spezialisierungen voraus liegenden Erkenntnisorgans, das wir Gewissen nennen, leugnet den Menschen.“[2]

Das Gewissen begegnet uns in lebendiger Weise in den Mitgliedern der Weißen Rose. Nicht stoisches Ertragen von Situationen oder gehorsames Mitgehen, sondern fragende Auseinandersetzung:

"Warum darf Luise, die blonde Haare und blaue Augen hat, nicht Mitglied sein, während ich mit meinen dunklen Haaren und dunklen Augen BDM-Mitglied bin?". Und warum sollte Heinrich Heine, nur weil er ein jüdischer Dichter war, nicht bei den BDM-Heimabenden gelesen werden?“ (Sophie Scholl)

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